Kleine Babypause mit Medela

Bereits am zweiten Tag nach der Geburt, während meines Krankenhausaufenthalts sollte ich mit ihr vertraut gemacht werden...

Der Milchpumpe. 

Noch etwas argwöhnisch und zögerlich lernte ich diese große Hilfe kennen.

 

Irgendwie wirkte dieses Gerät unheimlich und unsexy auf mich. Allerdings bin ich mittlerweile sehr froh selbst eine zu besitzen.

Sie gibt mir neben einem Stückchen Freiheit, auch Sicherheit. 

 

Ich habe mir inzwischen einen kleinen Vorrat an Muttermilch angelegt. Ein Frisörbesuch oder ein Abendessen mit Freunden ist so ohne Baby einfach mal wieder möglich.

 

 

Neben der korrekten Lagerung ist aber auch auf einen geeigneten Sauger (Milchflasche für das Baby) zu achten.

Ich hatte schon etwas bedenken, ob der Kleine nach der Flasche auch weiterhin problemlos an der Brust trinkt, oder ob er die Flasche überhaupt nehmen wird.

Meine Hebamme hat mir hier die Calma von Medela empfohlen.

 

Der Sauger wurde zusammen mit Stillexperten entwickelt, um den natürlichen Rhythmus von trinken, pausieren und atmen beizubehalten.

Wichtig ist auch, dass das Baby beim Saugen ein Vakuum erzeugen muss. Bei vielen Flaschen ist das nicht der Fall, sodass die Kleinen an der Brust schnell frustiriert sind und schimpfen, wenn die Milch nicht mehr so schnell kommt.

Das natürliche Saugverhalten wird somit beibehalten und der Wechsel zwischen Brust und Flasche ist kein Problem.

*Gesponserte Produkte von Medela

 

Milchstau, was tun?

 

Innerhalb von 2 Monaten hatte ich bereits dreimal mit Milchstau zu kämpfen. 

Schüttelfrost, Fieber und eine schmerzende Brust sind die stärksten Anzeichen.

Dazu kommt, dass die Stelle an der sich der Stau befindet gerötet und verhärtet ist.

 

Wichtig ist dann vor allem, das Fieber schnell los zu werden.

Hierzu nehme ich sofort eine "Ibu". Keine Sorge, der Wirkstoff landet nicht in der Muttermilch.

Außerdem braucht der Körper nun viel Ruhe.

Die Symptome sollten innerhalb von 24 Stunden verschwunden sein, ansonsten unbedingt ab zum Arzt!

 

Wie ich den Milchstau in den Griff bekomme:

 

Die Brust auf jeden Fall einmal komplett leeren. Das Baby wird dies vermutlich nicht ganz schaffen, sodass hier die Milchpumpe zum Einsatz kommt.

 

  • Vor dem stillen Brust wärmen, damit die Mich besser fließt.

  • Während dem Stillen die Stelle an der sich der Stau befindet ausstreichen.

  • Nach dem Stillen die Brust kühlen, damit die Milchproduktion gehemmt wird.

 

Außerdem sollte der Kiefer des Babys beim Stillen am besten zur betroffenen Stelle hin zeigen. 

Auch Quarkwickel sind sehr hilfreich, da sie kühlen und entzündungshemmend wirken.

 

Welches Gerät zum Abpumpen?

 

Dies richtet sich vor allem nach der Häufigkeit die du abpumpen willst.

Die günstigste Variante, wenn du nur wenig Abpumpen möchtest ist eine Handmilchpumpe.

 

Für mich ist die Medela Swing die perfekte Milchpumpe, da ich sie für Unterwegs in die Handtasche stecken kann, ich nur gelegentlich abpumpe und das Abpumpen schnell und automatisch via Batterie oder Strom funktioniert.

Soll es etwas mehr sein, oder möchtest du die Milchbildung anregen, ist die Medela Swing Maxi oder die Freestyle die richtige Wahl. Diese hat im Vergleich zur Swing zwei Doppelpumpen für beide Seiten.

*Gesponserte Produkte von Medela 

 

Was ist grundsätzlich zu beachten:

 

  • Frische Milch nicht mit gefrorener Milch oder gekühlter Milch mischen. Vor dem zusammenschütten erst abkühlen lassen.

  • Wenn die Milch einmal aufgetaut wurde, kann sie noch bis zu 24 Stunden im Kühlschrank gelagert werden.

  • Die Milch darf kein zweites Mal eingefroren werden.

  • Eingefrorene Milch sollte langsam im Kühlschrank (über Nacht) oder im warmen Wasser (falls es mal schnell gehen muss) aufgetaut werden, um alle Inhaltsstoffe zu erhalten.

  • Muttermilch nicht in die Kühlschranktür, sondern in den Hauptteil des Kühlschrankes nach hinten stellen.

  • Muttermilch nach dem Auftauen nicht schütteln, sondern schwenken um das Fett wieder mit der Milch zu verbinden.

  • Milch nur vom gleichen Tag miteinander mischen.

  • Kristalle die sich manchmal auf der gefrorenen Milch bilden sind unbedenklich. Auch der gelbe Rand der sich auf der Milch absetzt ist normal. Hierbei handelt es sich um abgesetztes Fett.

 

Haltbarkeit:

  • Im Gefrierfach 3-6 Monate

  • Im Kühlschrank bis zu 3-5 Tage

Die Lagerung in den Pump & Save Beutel eignet sich am besten, da diese bpa frei und platzsparend sind. Herkömmliche Gefrierbeutel eignen sich weniger, denn sie können Weichmacher enthalten.

 

Alle Behälter mit Datum beschriften, um den Überblick zu behalten.

 

Hygiene:

Beim Abpumpen ist auf besondere Hygiene zu achten. Ich wasche das Zubehör beispielsweise nach jedem Gebrauch in der Geschirrspülmaschine und pumpe die Milch direkt in meine Pump & Save Beutel ab, wenn ich sie einfrieren will. 

 

Wie sieht es mit der Ernährung während des Stillen aus?

 

Ich persönlich verzichte auf nichts. Hier scheiden sich aber die Geister. Ich konnte jedenfalls nicht feststellen, dass sich irgendein Lebensmittel negativ über die Muttermilch auf mein Baby auswirkt. In der Schwangerschaft habe ich auf einiges verzichtet und hier erscheint es mir auch plausibel, dass alles direkt beim Baby landet. Aber die Mengen der selbst verzehrten Nahrung die über die Muttermilch ans Baby gelangen, sind so gering, dass man richtig große Mengen zu sich nehmen müsste um hier so etwas wie Blähungen oder Ausschlag auszulösen.

Jeder muss das mit sich selbst ausmachen und hier seine eigenen Erfahrungen sammeln. Denn wie immer bringt es nichts, etwas zu tun bei dem man sich nicht gut fühlt.

 

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